PRO & CONTRA des S-Link Salzburg
PRO´s (Projektgesellschaft)
Bahn ist Bahn!
" Alle bestehenden Bus- und Bahnlinien werden eingebunden und somit noch attraktiver."
".. Die neue Schnellbahnverbindung vernetzt künftig Stadt, Land und Region und bindet dabei alle bestehenden Bus- und Bahnlinien ein"
(https://www.s-link.at/)
Es wird der Eindruck vermittelt, dass damit jeder Zug auf jeder Trasse/Gleis fahren kann, was aber nicht der Tatsache entspricht.
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Verkehrsströme
"... attraktive Alternative zum Individualpendelverkehr schaffen. Ziel ist eine Schnellbahnverbindung, die den Flachgau, die Stadt Salzburg und den Tennengau verbindet. " (https://www.s-link.at/projekt/)
"... Die Stadtdurchquerung hat sich im Zuge der letzten 40 Jahre als entscheidender Punkt mit hohem Nutzen dargestellt, der im Gegensatz zu anderen Korridoren bahninfrastrukturtechnisch stark unterdimensioniert ist. Freilich müssen sämtliche Verknüpfungen und Erweiterungen mitgedacht werden und es muss so geplant und gebaut werden, dass diese nach Vorliegen der notwendigen Entscheidungen eingebunden werden können. "
(https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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".... Verlängerung der Lokalbahn bis Hallein (Tennengau) könne den Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr von 15 auf bis zu 30 Prozent erhöhen " (https://salzburg.orf.at/stories/3263599/)
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"... Rund 60 Gemeinden im Zentralraum haben sich die Projektgesellschaft und der Verkehrsexperte angesehen. Damit der S-Link überall gut angenommen wird" (https://salzburg.orf.at/stories/3263599/)
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Verkehrswirksamkeit
"... Genaue Berechnungen aus Mobilfunkdaten
Ausschlaggebend für das Fahrgastaufkommen sind nicht nur die Pendler:innen, sondern auch die Tagestourist:innen. .... Durch die Verbindung mit attraktiven Begleitmaßnahmen kann man davon ausgehen, dass so je nach Ausbaustufe 35-50% der Fahrten auf dem Nord-Süd-Korridor einen Teil des S-LINK nutzen. Bezogen auf Pendlerfahrten wären dies 45.500 bis 65.000 Fahrten. Unter Berücksichtigung des Freizeitverkehrs erhöht sich das Potential auf 90.000 bis 130.000 Fahrten täglich. Ein auf den S-LINK abgestimmtes Tourismuskonzept würde diese Zahlen noch weiter erhöhen." (https://www.s-link.at/s-link-vorliegende-studien-bestaetigen-verkehrswirksamkeit/)
".... Das Ergebnis vieler Studien und Analysen ist, dass die stark belastete Nord-Süd-Hauptverkehrsachse durch die Stadt ausgebaut werden muss, um eine Verbesserung der gesamten Verkehrssituation zu erreichen." (https://www.s-link.at/faq/)
"Außerdem soll der innerstädtische Busbetrieb um 1,8 Millionen Buskilometer (von insgesamt 5,6 Millionen Obus-Kilometern) gekürzt werden" (https://www.derstandard.at/story/2000143342512/widerstand-gegen-salzburger-regionalstadtbahn-s-link-formiert-sich)
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Warum kein Ausbau von Bussen? (s.https://www.s-link.at/faq/)
"... Bei Obussen ist das nur bedingt möglich, weil sie an die Leistungsfähigkeit des bestehenden Straßennetzes gebunden sind. Gleiches gilt für eine Straßenbahn. Die Bahn ist als Verkehrsmittel auch schneller und von anderen Verkehrsteilnehmern unabhängig. Das Ziel ist es, ohne Umsteigen mit der Lokalbahn aus dem Flach- und Tennengau mitten in die Stadt Salzburg zu kommen "
"... Zudem ist eine Seilbahn aufgrund der zurückzulegenden Distanzen nicht als regionale Verkehrslösung tauglich und als Insellösung zu sehen " (https://www.s-link.at/faq/)
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TRASSENFÜHRUNG
"... Im Zuge des Trassenauswahlverfahrens in der Innenstadt wurden 14 Varianten geprüft – davon sechs oberirdische." (https://www.s-link.at/faq/)
Hallein
"Das Trassenauswahlverfahren ab der Stadtgrenze ist noch nicht abgeschlossen, da diese mit den betroffenen Gemeinden Anif und Grödig bzw. der Stadtgemeinde Hallein abgestimmt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass ein Großteil der Strecke auf einem bzw. Teilen von gesicherten Korridoren verlaufen wird. Dazwischen gibt es aber besondere Abschnitte, in denen das REK angepasst werden wird. Ein wichtiger Teil sind auch die Verknüpfungspunkte zu anderen Verkehrsträgern und die damit verbundene Taktung." (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
Zitat S-LINK Projektgesellschaft:
Um die Planungen bis Hallein weiterführen zu können, ist die Festlegung der Trasse innerhalb der Stadt bis zur Akademiestraße notwendig. Diese ist die Grundlage für die Positionierung der Haltestelle am Mirabellplatz und die tiefergehende Planung der Linienführung durch die Stadt Salzburg. (s. https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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KOSTEN:
U-Bahn bis Mirabellgarten 200 Mio Euro
Lokalbahn-Verlängerung vom Salzburger Hauptbahnhof bis nach Hallein (Tennengau): 2,2 Milliarden Euro, so Gf Knittel (https://salzburg.orf.at/stories/3253411/)
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Unterschiedliche Preisangaben
"... zwischen 1,9 und 2,8 Milliarden Euro dürfte die neue Lokalbahnstrecke je nach Länge aus heutiger Sicht kosten", s. 26.1.2023 (https://www.salzburg24.at/news/salzburg/s-link-von-salzburg-bis-hallein-kostet-bis-zu-2-8-milliarden-euro-133123243)
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Betriebskosten.
".... unterirdischen Strecken sowie die Stationen Mirabellplatz, Altstadt/Mozartsteg, Unibezirk Nonntal Betriebskosten von 0,2% p.a. der Errichtungskosten erwarten "
".... detaillierte Aufstellung kann zum heutigen Zeitpunkt aufgrund der Projekttiefe nicht abschließend durchgeführt werden, grobe Quervergleiche mit ungefiltertem Internetwissen zu Extremereignissen andernorts scheinen weder seriös noch sinnvoll. "
".. Für die Station Akademiestraße ist aktuell noch nicht abzusehen, ob sie oberirdisch/unterirdisch ausgeführt wird oder mit einer Wendeanlage ausgestattet werden muss. Im Falle einer unterirdischen Station ohne Wendeanlage und der zu erwartenden Tiefenlage je nach Ausstattung wäre ein Betrag von ca. 250.000 bis 300.000 Euro pro Jahr zu erwarten, wobei die Abgeltung durch das Infrastrukturbe-nützungsentgelt (IBE) nicht angerechnet ist. " (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
"Die Stadt zahlt für die Salzburger Lokalbahn überhaupt keine Betriebskosten. Die Betriebskosten sind somit für die Stadt Salzburg NULL! Die Betriebskosten sind somit für die Stadt Salzburg NULL!" (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
"Die jeweiligen Personalkosten für Reinigung, Überwachung, Wartung, etc. sind eingerechnet. Sollten zusätzliche Maßnahmen ergänzend noch gewünscht werden, dann wären sie hier noch zu nennen."
https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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Preisbasis 2022!
"... Basis der Preise von Ende 2022", ".... Die Schätzung des Kostenrahmens erfolgte grundsätzlich auf Basis der ÖNORM B1801-1 2009 mit der Preisbasis Ende 2022" (https://www.s-link.at/s-link-erste-kostenermittlung-fuer-gesamtprojekt-liegt-vor/)
Wo finden sich hier entsprechende Preisanpassungen?
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Kosten pro gebautem Kilometer
".. Schätzwert von 148 Mill. Euro pro gebautem Kilometer" vom 17.3.2017 (https://www.sn.at/salzburg/politik/u-bahn-in-salzburg-finanzielles-risiko-kaum-kalkulierbar-6512728)
"... Offene Bauweise in der feinsandigen Schicht in robuster Bauweise mit vernachlässigbaren Setzungen (z.B.: Rainerstraße) auf den Kilometer gerechnet mit Zuschlag: 83 Mio Euro/km - Geschlossene Bauweise (80m Länge unter dem Fünfhausviadukt wegen unvorteilhafter Pfahlgründung) mit DSV-Schirm auf den Kilometer gerechnet: 156 Mio Euro/km - TVM-Vortrieb (einschalig) mit Ausbruchsquerschnitt unter 8m im schluffigen Seeton: 96 Mio Euro/km - Etwaige Sonderlösung in geschlossener Bauweise bei sohlnaher Querung der Salzach auf einer Länge von bis zu 100m: 140 Mio. Euro/km (Hier wird nach aktuellem Stand von einer wesentlich günstigeren Variante ausgegangen, wenn die Detailergebnisse der Bodenaufschlüsse vorliegen)" (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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RISIKO
Laut Website findet sich hier kein Risiko!
Kein finanzielles Risiko?
Kein technisches Risiko?
Kein geologisches Risiko?
Es gibt KEINE Probleme?
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Instandhaltungskosten
"Hier muss unterschieden werden zwischen dem Gleis, dem Tunnelbauwerk, dem Betrieb der Fahrzeuge und jenen der Stationen. Gleis und Betrieb sind über das IBE (Infrastrukturbenüt-zungsentgelt) gedeckt, ebenso wie ein Teil der Stationskosten. Ohne eine Deckung oder Teildeckung durch das IBE werden jene bekannten Kosten der NVD (Nahverkehrsdreh-scheibe) Linz angesetzt, wo es bei 2 km Tunnelstrecke mit 3 Stationen (inklusive Liften und Rolltreppen) gibt:
• jährliche Kosten für Betrieb und Wartung in Linz: ca. 750.000 € für 1,92 km/ 3 Stationen • Betriebs- und Wartungskosten für 9 Lifte und 9 Rolltreppen betragen davon ca. 200.000 €. Für die Station Mirabellplatz wären das umgelegt bei 4 Rolltreppen und 5 Liften mit etwa 100.000 Euro knapp die Hälfte • Die jährlichen Kosten für die Reinigung der drei Stationsbereiche davon ca. 100.000 € (ohne Kosten für WC-Anlage). Für die Station Mirabellplatz wird aufgrund der Größe 45.000 Euro für die Reinigung (ohne Sanitäranlagen) angesetzt.
Zusammengefasst werden die spezifischen Betriebs- und Wartungskosten für die Umsteigeknoten Mirabellplatz gesamt inkl. Sanitäranlagen, Kunden- und Geschäftsbereichen etc. mit ca. 350.000 - 400.000 Euro pro Jahr angesetzt." (= 0,2% von 200 Mio Baukosten, Anmerkung PRO NATUR)
(https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
Betriebskosten für den S-LINK
Für die Kosten im Betrieb wurden Erfahrungswerte der Lokalbahn sowie Angaben anderer Organisationen zu Grunde gelegt und entsprechend der Charakteristik der Infrastruktur auf den S-LINK umgerechnet. Für Betrieb und Erhaltung werden für nachstehende Positionen folgende Kosten pro Jahr kalkuliert (Preisstand 2021):
Haltestelle unterird 300.000 pa
Haltestelle oberird 80.000 pa
Tunnelwartung 30.000 pa
Strecke & Oberfläche 10.000 pa
Park & Ride 50.000 pa
(https://www.s-link.at/s-link-hintergruende-zu-nutzen-und-kosten/)
"... Ein Kilometer gefahrener Lokalbahn-Zug kann mit ca. 5-7 Euro angenommen werden. " (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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FINANZIERUNG
50% zahlt der Bund
"... und zahlt jedenfalls 50 Prozent der Kosten, wenn die Einbindung in das Projekt wie gegeben weiter erfolgt und Land und Stadt Salzburg ihren in der Rahmenvereinbarung festgelegten Verpflichtungen nachkommen. Bei möglichen Kostensteigerungen wird jedoch auch dort klar unterschieden, ob es sich um Mehraufwendungen oder inflationsbedingte Nominalsteigerungen handelt." (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
".. Wenn wir das Geld nicht abholen, passiert nie etwas!" so der Tenor der Projektgesellschaft bei sämtlichen Dialogforum-Veranstaltungen.
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Öffentliche Vergaben
Website OFFENEVERGABEN.AT
(https://offenevergaben.at/suchen?suche=s-link)
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Grundstücksspekulanten
".. Grundstücksspekulanten an den Verein „Die Rote Elektrische“ herangetreten, um die exakte Trasse zu erfahren, dort die Grundstücke anzukaufen und dann zu extrem überhöhten Preisen dem Land Salzburg zurück zu verkaufen. Um durch Grundstücksspekulationen überhöhte Grundstückspreise zu verhindern, sollten keine Grundstücksankäufe von privaten Spekulanten nicht mehr möglich sein. Daher sollten die Trassen erst relativ spät öffentlich gemacht werden." (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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INFORMATION der Bevölkerung
".. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit dabei auftretenden journalistischen Fragen und transparenter, proaktiver Umgang damit bieten auch die Möglichkeit, den Projektnutzen für die Öffentlichkeit in den Vordergrund zu stellen und offene Fragen faktenbasiert zu beantworten."
"... Weiters wird auch auf Sozialen Medien (LinkedIn) über Meilensteine im Planungs- bzw. Projektfortschritt informiert." (
(https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
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Bodenversiegelung
Das Thema Bodenversiegelung findet bisher keine Erwähnung.
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Naturschutz
Nichts dazu gefunden!
NEIN´s (unsere Sichtweise dazu)
Bahn ist nicht Bahn!
S-Bahn kann nicht im S-Link-Tunnel fahren! Denn:
"... keine der derzeit auf den S-Bahn-Linien S2, S3 und S4 verkehrenden S-Bahn-Zuggarnituren kann jemals durch den S-Link-Tunnel durch die Stadt fahren, da der gewählte Tunnelquerschnitt zu klein und nur für die bereits bestellten Tram Trains der Lokalbahn geeignet ist." (https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/s-link-traum-wirklichkeit-148859608)
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Verkehrsströme
ca. 75.000 Berufs-Pendler:innen fahren täglich von und nach Salzburg.
Weit über 50% der Pendler:innen nützt die Nord-Süd-Strecke S-Link wenig bis nichts! Aus Richtung Mattsee, Mondsee, St. Gilgen, Wals oder Berchtesgaden kommend müssen sie sich weiterhin in überfüllte Busse zwängen oder im Stau stehen. Stadt-Salzburger:innen verlieren, wennO-Bus-Verbindungen in Richtung Hauptbahnhof gekürzt oder gestrichen werden. Das bedeutet Umstiegszwang in die U-Bahn. Auch Regionalbusse sollen entfallen.
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Alleine der Konjuntiv I "KÖNNE" impliziert, dass nur die Option bzw. Möglichkeit bestünde! Aber nicht die GARANTIE. Denn diese wird es nie geben, s. oa.
Konjunktiv I ist die Form der indirekten Rede und im Konjunktiv II steht Irreales, also Unwahrscheinliches.
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Das Land Salzburg gliedert sich in 119 politisch selbständige Gemeinden bzw. 381 Katastralgemeinden (bei 21 Ortsgemeinden besteht das Gemeindegebiet aus nur einer Katastralgemeinde). (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gemeinden_im_Land_Salzburg):
ausgehend davon, bedeutet dies, dass bereits eine Planung für 50% (bei 119 Gemeinden) in Erwägung gezogen worden. Wie das?
Stimmt vielleicht die kolportierte Vermutung, dass der S-Link bis St. Johann iP geplant wird?
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Verkehrswirksamkeit
Laut „neuester“ Pendlerstudie 2014 kommen nur 13,2% aller ca. 75.000 täglichen Pendler:innen aus Richtung Lamprechtshausen (erschlossen durch die Lokalbahn). Dies sind sehr ähnliche Zahlen, die die Projektgesellschaft hier einwirft. Nur mit einem Unterschied, dass dies nicht vom S-Link betroffen sind!
"... täglich nur ca. 7.700 zusätzliche Fahrgäste von anderen Verkehrsmitteln auf S-Link umsteigen werden und der motorisierte Individualverkehr täglich um nur 5.000 Fahrten reduziert wird." (https://www.stopp-ubahn.at/faktencheck/)
Der größte Teil aller Pendler:innen (38,4%) kommt aus den Regionen Mattsee, Mondsee und St. Gilgen,
17% aus der Region Wals / Berchtesgaden.
Der Süden ist bereits bestens durch S-Bahn und Bundesbahn erschlossen. Über Anif/Niederalm fahren nur geschätzte 10% zur Arbeit.
Fazit: Ein Großteil aller Pendler:innen haben absolut nichts vom S-Link! (https://www.stopp-ubahn.at/verkehrswirksamkeit-ist-nicht-gegeben/)
"... SPÖ präsentierten Zahlen zur angeblich fehlenden Verkehrswirksamkeit des S-LINK können nicht nachvollzogen werden", so schreibt die Projektgesellschaft selbst auf ihrer Website (https://www.s-link.at/s-link-vorliegende-studien-bestaetigen-verkehrswirksamkeit/)
Gekürzte Buskilometer haben Auswirkungen auf 3, 5 und 6 sowie Regionalbusse
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Züge - Doppeldeckerbusse - Doppeldeckerwaggone
"... Es existiert kein wirksames Gesamtverkehrskonzept für den öffentlichen Verkehr. Es gibt kein Konzept, wie und wo in die O-Busse umgestiegen werden kann. Die S-Link-Betreiber wissen, dass ihre U-Bahn ohne ein sinnvolles Gesamtkonzept keinen Nutzen für die Stadtbevölkerung hat und verweisen diesbezüglich auf die verantwortlichen Politiker:innen." (s. https://www.stopp-ubahn.at/verkehrswirksamkeit-ist-nicht-gegeben/)
Die Nahverkehrs-Doppelstockwagen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind Wendezug fähige doppelstöckige Nahverkehrswagen die im S-Bahn sowie Regionalverkehr eingesetzt werden. Sie sind seit 1996 im Einsatz. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nahverkehrs-Doppelstockwagen_der_%C3%96BB). Warum dies in Salzburg über Hallein bis Innergebirge nicht möglich sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Damit sind die ersten Kapazitäten machbar!
Doppeldeckerbusse:
Nachdem Salzburg ja eine Großstadt sein will/muss, wären doch Doppeldeckerbusse wie in anderen Großstädten, zB London sinnvoll.
Verstärker für Busse sowie O-Busse
Der Einsatz von zeitgesteuerten Verstärkerbussen bietet sich an (https://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldeckerbus).
Seilbahn entlang der Salzach: als zusätzliche urbane Alternative?
Widersprüche ohne Ende! Auch in anderen Ländern sowie Großstädten finden diese Einsatz: "... Seilbahnen als öffentliches Transportsystem sind eine effiziente Lösung für umweltbewusste Städte. ..... Sie brauchen nicht viel Platz, können jedes Hindernis überqueren und sparen auch noch Zeit. Darüber hinaus gibt es keine Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern und ein einziger Motor bewegt gleich mehrere Fahrzeuge. Bei der Anbindung sensibler Naherholungsgebiete im urbanen Umfeld können Seilbahnen eine äußerst nützliche Rolle spielen. Sie erfordern lediglich einen geringen Bodenkontakt und wirken sich nur in geringfügigem Umfang auf die Umwelt aus." (https://www.leitner.com/einsatzbereiche/urban/)
Vielleicht sollten sich Stadt - Land - ÖBB Gedanken machen, mit Good Will einiges in diese Richtung zu bewegen, anstatt zu blockieren und hier "VERHINDERER" zu spielen?
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TRASSENFÜHRUNG
Dies (be)trifft alleine die Stadt Salzburg. Wie auf der Website der Projektgesellschaft ersichtlich ist, scheinen andere Trassen nach wie vor nicht auf.
Hallein
Im Raum Tennengau, sprich Salzburg-Süd, gibt es laut Projektentwicklungsplan derzeit 8 verschiedene Trassen, die bisher weder mit den betroffenen Gemeinden noch gar mit den betroffenen Anrainer:innen besprochen bzw. im Vorfeld informiert worden sind! Niemand wusste etwas davon und erfuhr nur durch MUNDPROPAGANDA von diesen unglaublichen Geschehnissen.
Für uns ist dies eine Planung auf dem Tisch, mehr aber auch nicht. Ob hier Naturschutzgebiete, Biosphärenbereiche oder gar ganze Bauernhöfe betroffen sind, interessiert weder Politik noch die Projektgesellschaft.
Weder wurde das REK bisher berücksichtigt, noch gar Naturschutzbereiche oder Biosphärenbereich, die schützenswert und einzigartig sind.
Man radiert alles einfach weg! Auch wenn doch der Slogan der Grünen Liste wie folgt lautet:
Entgegen ihren eigenen Angaben (links) sind die Planungen bis Hallein bereits erledigt, obwohl die Trassenführung bis zur Akademiestraße notwendig wäre! Bis heute sind viele Fragen noch offen, v. a. auch innerhalb der Stadt.
"NATUR STATT BETON"
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KOSTEN
U-Bahn bis Mirabellgarten von (wahren) Fachleuten aus dem Tunnelbau geschätzt ca. 2 Mrd. Euro (aktuell, wahrscheinlich noch teurer!), da sich hier gravierende technische sowie geologische Herausforderungen abzeichnen werden!
Und wer diese dann trägt, ist noch zu klären?
S-Link bis Hallein final vermutet 20 M rd Euro (nur aktuell von uns)
"... Traum vom S-Link wird mit im Minimum 2,8 Mrd. Euro Baukosten, nicht eingerechnet Preissteigerungen durch die Inflation, Ablösekosten für Grundstücke und Mirabellgarage sowie Finanzierungskosten, zum Albtraum für die Steuerzahler." (DI Walter Hebsacker), https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/s-link-traum-wirklichkeit-148859608)
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Nach oben offene Kosten und Angaben
Dass dies nicht das Ende des Fahnenmastes ist und folglich ein Vielfaches des derzeit genannten Kostenumfanges überschreiten wird, zeigt sich an ähnlichen Projekten im In- und Ausland!
Bereits 2017 schrieb die SN "... (https://www.sn.at/salzburg/politik/u-bahn-in-salzburg-finanzielles-risiko-kaum-kalkulierbar-6512728)
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Betriebskosten
zu deutsch: die Bandbreite ist hier immens, v. a. abhängig von den tatsächlichen aktuellen Baukosten.
Wer zahlt dann, wenn diese nicht berechnet werden? Oder nun eingerechnet sind? Wie erklärt man sich dann aber ua Instandhaltungskosten, die doch sehr divergieren?
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Preisbasis
Es sind alles nur SCHÄTZUNGEN. Sicherlich nicht zulasten der Projektgesellschaft. Aber manches kann aus einem sehr selektiven Blickwinkel betrachtet werden, wenn es notwendig ist?
Wie kann es sein, dass hier Kosten im Baubereich angeführt werden, die bereits als veraltet und nicht aktuell anzusehen sind? Wieso ist keine Transparenz über die gestiegenen Preise ersichtlich (zB Preis 2022 - Preis 2023 - Preis 2024)?
Preise vor mehr als 2 Jahren, in denen die Baubranche ihre Preise - wie sicherlich allen bekannt - mehr als 30 - 50% erhöht haben! Wieso werden diese nicht aktualisiert?
"... Im Hochbau trugen hauptsächlich Bauleistungen wie Dachabdichtungsarbeiten, Bauspenglerarbeiten, Glasfassaden sowie Elektroinstallationen/Beleuchtungstechnik wesentlich zu den Preisanstiegen im Vorjahres-vergleich bei. Im Tiefbau sorgte in allen Sparten die Leistungs-gruppe bituminöse Trag- und Deckschichten für signifikante Preisanstiege im Vergleich zum Vorjahr. Für weitere spürbare Preiserhöhungen waren im Straßenbau die Leistungsgruppen Schächte und Abdeckungen sowie Straßenausrüstung, Rückhaltesysteme verantwortlich.
Zusätzlich gab es im Brückenbau bei den Gruppen Brückenausrüstung sowie Vor-, Abtrags- und Erdarbeiten wesentliche Preisanstiege. Im sonstigen Tiefbau stiegen des Weiteren die Bauleistungen zu Rohrleitungen, Wasserver- sorgung und Druckleitungen signifikant (s. https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2022/11/20221110BaupreisindexQ32022.pdf)
_____________________________________________________Kosten pro gebautem Kilometer
Interessant ist wie gering sich hier die errechneten Kosten der Projektgesellschaft niederschlagen und veröffentlicht werden! Günstig - günstiger - am günstigsten? Oder billig - billiger - am billigsten? Wieso? Wenn der Markt andere Preise wiederspiegelt?
Namhafte, bereits umgesetzte Projekte spiegeln andern Kosten wieder. Wie kann es das geben? Vielleicht ein Sonderangebot?
Kosten von 1/4 ?
"... In Karlsruhe, wo die U-Bahn-Kosten explodierten, wurden 250 Mill. Euro pro Kilometer verbaut.", so Willi Rehberg 2017! (s. https://www.sn.at/salzburg/politik/u-bahn-in-salzburg-finanzielles-risiko-kaum-kalkulierbar-6512728)
"... Wien im internationalen Vergleich in puncto Baukosten mit rund 310 Mio. Euro pro U-Bahn-Kilometer „im Mittelfeld“." vom 17.12.2020 (https://wien.orf.at/stories/3081092/)
So die Preise aus 2017! D. h. aufgrund der explodierenden Baukosten verzig-fachen sich die Kosten. Dies ist aber komplett unberücksichtigt, da Stand 2022!
_____________________________________________________FINANZIELLES sowie GEOLOGISCHES RISIKO
".... finanzielle Risiko für das Gesamtprojekt erscheine also kaum kalkulierbar. Der Seeton sei der größte Risikofaktor. Rehberg befürchtet, dass durch Grabungen im Untergrund historische Gebäude beschädigt werden könnten - und "irreparable Schäden am Weltkulturerbe" entstünden." so Willi Rehberg, 2017 (s. https://www.sn.at/salzburg/politik/u-bahn-in-salzburg-finanzielles-risiko-kaum-kalkulierbar-6512728)
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Instandhaltungskosten jährlich
Dies widerspricht den oa Ausführungen Betriebskosten der Projektgesellschaft! Wörtlich:
"Die jeweiligen Personalkosten für Reinigung, Überwachung, Wartung, etc. sind eingerechnet. Sollten zusätzliche Maßnahmen ergänzend noch gewünscht werden, dann wären sie hier noch zu nennen." (https://in-motion.me/articles/2022-07-04_S-LINK---Denkfehler-bei-der-SP%C3%96-der-Stadt-Salzburg--)
Aktuelles Beispiel Wien:
"... Stadt zahlt 500 Mio. Euro pro Jahr für Wiener Linien" (https://www.diepresse.com/4707043/stadt-zahlt-500-mio-euro-pro-jahr-fuer-wiener-linien)
Man kann so eine Schätzung von unten nach oben machen (Was kostet ein Fahrzeug, was kostet der Fahrer, wieviel Strom braucht ein Fahrzeug, was kostet der Strom usw) machen oder von oben nach unten (Gesamtkosten der Wiener Linien, wieviel davon die U-Bahn und das dividiert durch gefahrene Km). Im Idealfall macht man beide Schätzungen und bei beiden kommt ungefähr das gleiche heraus....
Falls jemand eine Schätzung von oben nach unten machen will, das gibt der Jahresabschluss der Wr Linien dazu her (2019, absichtlich vor Corona):
Materialaufwand gesamt: 53 Mio
Bahnstrom gesamt: 32 Mio
Personalaufwand gesamt: 527 Mio
Energiebezug sonstig: 7 Mio
Instandhaltung durch Dritte: 175 Mio (eigene Instandhaltung kann man leider nicht herauslesen, das ist Personalaufwand+Materialaufwand)
Sonstiger Aufwand: 196 Mio
Abschreibungen Gebäude: 137 Mio
Abschreibung technische Anlagen und Maschinen: 155 Mio
Abschreibung sonstige: 17 Mio
Wagennutzkilometer insgesamt: 153,2 Mio - davon Schienenbetrieb 113,8 Mio
Platzkilometer: 20.850 Mio - davon 17.512 Mio Schienenverkehr
Durch den Vergleich Wagenkilometer/Platzkilometer sollten sich die Werte für den Schienenverkehr eigentlich recht gut auf U-Bahn und Straßenbahn aufteilen lassen)
s. https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=10351.0
Wo wurde dies berücksichtigt? Oder gar veröffentlicht?
Wo finden sich realistische echte Kosten für jeden gefahrenen Kilometer einer?
In Wien schlägt sich dies mit Kosten in Höhe von 7 - 8,00 pro Wagenkilometer bei einem 6-Wagenzug (8 mal 6=48€/Zugkm) nieder (2019)
https://www.wienerlinien.at/media/files/2019/betriebsangaben_2018_310521.pdf)
Dies sind aber Zahlen aus 2019!! D. h. 4 Jahre vor den Zahlen der Projektgesellschaft und dies divergiert um fast 50%!!
Alle Studien und Berechnungen fehlen der/dem Bürger:in!
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FINANZIERUNG
ja, 50% zahlt der Bund. Schön! Nur wer ist denn wirklich der Bund? WIR, die braven Steuerzahler, die selbst nicht entscheiden können und dürfen, ob dies sinnvoll und notwendig ist?
D. h. jeder einzelne von uns! D. h. letztendlich ist dies nur eine Finanzierung und kein GESCHENK des Staates Österreich an uns bzw. richtigerweise Projektgesellschaft, das endlich abgeholt werden muss, damit es "ANDERE" nicht erhalten, wie uns die Projektgesellschaft und Politik zu erklären versucht.
D. h. folglich, dass etwaige Kostensteigerungen, die sich zu 100% ergeben werden, noch nicht vollständig übernehmen werden.
Was sind notwendige Mehraufwendungen? zB geologische Probleme, Einstürze von Häusern, zusätzliche technische Maßnahmen, die nicht bekannt waren? Dies ist und bleibt unbeantwortet.
Worst-case: der Steuerzahler bleibt darauf sitzen? Wer zahlt diese "neuen" Baustellen, wenn sie der Bund ggfs. nicht übernimmt? Das Land? Die Stadt und die Gemeinden? Wer?_____________________________________________________
Öffentliche Vergaben
Dass bereits im Vorfeld und ohne Bürgerbefragung entsprechende Aufträge vergeben werden, ist mehr als nur auffällig.
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Grundstücksspekulanten
Entlang der Schlossallee zwischen Rehhof - Rif sollen sich diese bereits sehr interessiert zeigen bzw. möglicherweise bereits gekauft haben.
Wie üblich wollen sich ein paar wenige auf Kosten der Allgemeinheit be.reich.ern? Das kann und darf es nicht geben. Sich auf dem Leid der einen sich auch noch zu bereichern, zeigt was sich hier wirklich abspielt!
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INFORMATION der Bevölkerung
Als lebhafte Beispiele müssen die letzten Veranstaltungen in Rif/Rehhof am 26.9.2024 sowie Hallein vom 3.7.2024 genannt werden, in denen die betroffenen Anrainer:innen Fragen gestellt haben, die jedoch - wie immer - ohne irgendwelche Fakten, Gutachten oder Studien beantwortet worden sind. Es gibt nach wie vor keine Unterlagen für die Bevölkerung!
99% der
Dass dies massive Zweifel und Ängste der Bevölkerung an den getätigten Aussagen der Projektgesellschaft nach sich zieht, ist mehr als nur verständlich.
Informationen über Medien bzw. Social Media ersetzen KEINESFALLS die persönliche Kontaktaufnahme mit Betroffenen. Was soll das, bitte? Es zeigt - für uns - die fehlende Wertschätzung der Person sowie ihrer materiellen und ideelen Werte.
Es wird mit den Begrifflichkeiten ".. zum Wohle der Allgemeinheit" argumentiert und das Einzelwohl vollkommen außer Acht gelassen! Man wird von der Projektgesellschaft als betroffene(r) Anrainer:in nicht - persönlich - informiert.
Wieso informiert die eigenen Gemeinde ihre Bürger:innen nicht selbst über dieses Projekt? Das sollte doch die AUFGABE einer Gemeinde sein, im Sinne der Bürger zu agieren.
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Bodenversiegelung
Wo die Strecke konkret verlaufen wird, steht (noch nicht) fest. Aktuell und offiziell prüft die Projektgesellschaft die sogenannten Raumwiderstände von 8 möglichen Trassenvarianten. Zu den Raumwiderständen zählen:
- Menschen, menschliche Gesundheit
- Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt
- Wasser
- Fläche
- Boden
- Klima und Luft
- Landschaft (inklusive Erholung)
- Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter
- Habitatschutz (Natura 2000)
- Artenschutz
Landwirtschaftliche Betriebe berücksichtigt die Gesellschaft bei der Prüfung aktuell nur am Rande. Dieser Trassenbau durch Salzburg-Süd, und v. a. entlang von Wohngebieten (knapp 15-30m) bedeutet massive Nachteile und Einschnitte in die Lebensqualität aller Anrainer:innen sowie auch Betriebsorganisation der betroffenen Landwirte.
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BODENVERSIEGELUNG
Park&Ride-Parkplätze, die als essentiell für Haltestellen des S-Links zu sehen sind, verschlimmern das schwelende Thema Bodenversiegelung noch mehr. ".. Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines Entsiegelungsprogramms. Gerade bei Parkplätzen kann durch eine andere Oberfläche sehr einfach das Versickerungsvolumen vergrößert werden. Besonders bei großen Parkplätzen, etwa bei Supermärkten, Einkaufszentren oder Firmen, besteht akuter Handlungsbedarf. Während Asphaltbeton kein Wasser durchlässt, kann beispielsweise bei Rasengittersteinen und Kalkschotterdecken viel Wasser in die Böden versickern." (https://vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-mehr-als-1-200-quadratkilometer-oesterreichs-durch-verkehrsflaechen-versiegelt)
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Naturschutz - seltene Tierarten
Nirgends fand dies - so ist in diversen Dialogforen wahrzunehmen - eine Be-achtung! Es wurde einfach "quer Beet" in die Landschaft geplant.
Anrainer:innen dürfen bzw. sollen ihre Meldungen mitteilen ...
Naturschutz - Naturschutzgebiete - letzte Naherholungsgebiete durchtrennt und zerstört.
Einfach ohne Worte!
Wo findet sich die Verantwortung unserer Natur gegenüber? Wo werden die eigenen Wahlslogan auch nur ansatzweise eingehalten?
Selbst "Die GrüneN", die mit dem Slogan "Natur statt Beton" im letzten Wahlkampf Reden von sich machte, deren Grundideologie doch für die Bauern und den Naturschutz sein soll(te), erwähnen Naturschutz mit keinem Wort? (s. https://salzburgstadt.gruene.at/news/s-link-ein-infrastruktur-projekt-fur-generationen/)
Kopfschütteln sowie Entsetzen kann nur noch das Zurückfahren des Naturschutzes der neuen Landesregierung in vielen Bereichen auslösen (https://salzburg.orf.at/stories/3209183/). Wie weit hat sich die Gesellschaft von der Natur sowie sich selbst bereits entfernt, dass es soweit kommen konnte?
Der Mensch ohne Natur ist langfristig zum Sterben verurteilt. Auch wenn dies belächelt bzw. als überzeichnet gesehen werden mag, aber Universitäten geben uns recht. "Neben dem Klimawandel ist der Verlust der Biodiversität eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Es ist deshalb wichtig zu verstehen, wie der Klimawandel den Artenverlust zusätzlich beeinflusst. Und ausserdem ist es wichtig, dass wir dies auf einer globalen Ebene betrachten, um das Problem ganzheitlich zu verstehen und um Anpassungs- und Minderungsstrategien zu entwickeln. Indem wir auch den Einfluss von Landnutzungsveränderungen betrachten, trägt dies zu einem ganzheitlichen Verständnis bei." (https://www.uniaktuell.unibe.ch/2024/cofenster_ne_biodiversitaet_hari/index_ger.html).
Weniger Bodenversiegelung und Zerstörung sollten unser oberstes Gebot sein.
"... Deckmantel „öffentliches Interesse“
Die geplante Novellierung des Salzburger Naturschutzgesetzes sieht einen automatischen Vorrang für erneuerbare Energien bei der Abwägung der öffentlichen Interessen vor.
Auch die grundsätzliche Abschwächung der Hürde für die Anerkennung anderer öffentlicher Interessen wäre die Folge. Mit dem Gesetzesentwurf spitzt sich die Lage für den Natur- und Landschaftsschutz weiter zu. Es ließen sich unter diesen Bedingungen nämlich nicht nur Kraftwerksprojekte zugunsten der Energiewende, sondern auch Skilifte oder Hotels rasch unter den Deckmantel des öffentlichen Interesses umsetzen." (https://www.alpenverein.at/portal/service/presse/2023/naturschutz-salzburg.php)
Ein Schelm wer Böses denkt!
Warum muss man all dies mitten durch unsere letzten Naturschutzgebiete und Naherholungsgebiete planen?
Gibt es keine anderen Möglichkeiten um den Öffentlichen Verkehr besser, effizienter und nachhaltiger zu gestalten?
Klare Antwort: NATÜRLICH, wenn man will, geht ALLES. Die notwendige Achtsamkeit für Mensch - Natur - Umwelt sind die Parameter und nicht das winkende Geld, das wir doch abholen müssen!
Unsere Sorgen, Bedenken und Ängste müssen und dürfen von der mehr oder weniger gewählten Politik Ernst genommen werden.
Widerstand? Kampf? NEIN!
Ein klares NEIN! Widerstand erzeugt nur Kampf - Krieg - Gewalt, das schon bisher seit Jahrhunderten und Jahrtausenden die Welt sowie alle Lebewesen zerstörte. Dies ist nicht unser Weg!
Wir wollen aufdeuten, aufzeigen und neue Impulse setzen:
Jeder soll die Möglichkeit haben, sich mit einem mehr als komplexen Thema komprimiert auseinanderzusetzen, das unsere Kinder, unsere Enkelkinder und viele Nachgenerationen tangieren wird. Egal welche Entscheidung jeder einzelne von uns trifft!
Nur aus Egoismus, Desinteresse, Gleichgültigkeit und vielleicht Bequemlichkeit - leichtfertigt - JA zum S-Link zu sagen, ohne sich dieser Entscheidung bewusst zu sein, ist zu wenig.
Achtsamkeit, Erkennen der Schönheit rund um uns herum mit all ihren großen sowie kleinen Geschöpfen, den Bächen und Tümpeln voller Lebewesen, dem Surren und Brumen der Insekten usw. und v. a. Dankbarkeit, dass wir in Frieden leben können und dürfen.
Es geht nicht um Widerstand - Spaltung von Gesellschaft - Trennung von Menschen, die unterschiedliche Interessen sowie Meinungen (+/- S-Link) verfolgen! NEIN, dass darf nicht passieren, dass ein weiterer Keil unsere Gesellschaft, Familie, Freunde, etc. hineingetrieben wird. Es liegt letztendlich an jedem einzelnen von uns, wie er sich entscheidet. Der Meinung des Mainstreams zu folgen oder auf sich selbst zu hören, dass hier vieles falsch läuft.
Wenn jeder von uns wirklich einmal unserer Natur, ihren einzigartigen Geschöpfen sowie der Flora und Fauna die ihr gebührende Aufmerksamkeit schenkt, wird erkennen, dass es nur möglich ist mit ihr zu leben, wenn wir sie schützen!
Unsere Stimme ist gefragt und wichtig! Deine, meine ... unsere Stimme für unsere Kinder und Kindeskinder!
Wenn du an das glaubst, was du tust, kannst du nur Großes erreichen.
Das ist der Grund, warum wir alle, die sich in Pro NATUR SALZBURG zusammenfinden, unsere Zeit, unsere Energie (finanziell, ideel, etc.) und unsere Potenziale bei der Erreichung dieses Ziels bündeln und - gemeinsam für uns sowie unsere Natur - einstehen.
Aussagen der Projektgesellschaft im Rahmen S-Link Dialogforum in Neualm, 3.7.2024
Naturschutz ist bisher nicht berücksichtigt worden?
"... Naturschutz noch nicht einmal berücksichtigt worden ist .. steckt noch in den Kinderschuhen. Keiner in diesem Projekt weiß, welche schützenwerte Tierarten dort in den Korridoren überhaupt leben. ... Beim Mühlbach wohnt eine Biberfamilie , die jedes Jahr Nachwuchs hat. Wir haben Eisvögel, der extrem geschützt ist. Der Biber ist laut EU-Richtlinie hier geschützt, Wir haben Wanderratten, die unter Salzburger Naturschutz stehen. Amphibien wie Äskulapnattern, die unter Europäischen Naturschutz stehen. Da Wir reden hier nicht von Geboten, sondern Störungsverboten, Umsiedlungssachen und teilweise Bauverboten reden.
Wir reden hier nicht vom Salzburger Naturschutz, sondern vom Europäischen Naturschutz. Eine ganz andere Liga! Im Bauernhaus nisten Schwalben und Fledermäuse...." (Sabine Angerer, Architektin und betroffene Anrainerin)
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Ein angeführtes Rechenbeispiel: (Herr Greinmeister)
650 Personen kann ein Zug mit entsprechenden Garnituren befördern
650 PKWs ergeben einen Stau von 2,7km (lassen wir dieses Beispiel mal stehen)
Gehen wir von folgender Annahme aus: jeder PKW befördert dzt nur 1 Person (dies entspricht nicht den aktuellen Gegebenheiten: mind 2 -3 Pers in Fahrgemeinschaften)
1 PKW (= 1 Person) benötigt eine Länge von ca. 7m (mit Abstand vorne und hinten)
D. h. 1km = 1.000m
1000m : 7m = 143 PKWs/km
143 PKWs x 2,7 (Staulänge) = 383 PKWs
383 PKW ergeben 2,7km Stau und nicht 650 Personen, die jetzt in den Zug steigen können!
Hinzukommt auch noch, dass in jedem PKW mehr als 1 Person befördert wird.
Die Fragen, die sich hier aber klar stellen:
- Wo findet sich in der Stadt Salzburg ein Stau im Ausmaß von 2,7km täglich?
- Wie ist diese Berechnung der Projektgesellschaft tatsächlich zustande gekommen?
- Wenn tatsächlich Stau gegeben ist, aber dann ist die Ursache nicht die Anzahl der PKWS, sondern durch Dauerbaustellen, Haltestellen in der Fahrbahnmitte, Kreisverkehre, Überlastung durch Touristen, Ausweichroute für Behinderung auf A1 oder A 10, uvm.. All dies ist von der Politik selbst verursacht!
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Reale Entwertung von Immobilien (Wertminderung): "Ich kann Ihnen zig Studien zeigen, die beweisen, dass der Ausbau von öffentlichem Verkehr meist zu Wertsteigerung führt." "..... auch wenn Sie mir dies derzeit nicht glauben werden." (GF Stefan Knittel)
Nur Studien, die eine Wertsteigerung beweisen? Wo sind die verifzierbaren Beweise wie Aussagen und Erklärungen von Eigentümern, die dies auch bestätigen? Es wird also eine Aufwertung anstatt Entwertung einer Immobilie passieren. Ein seltenes Novum!
"Sag nie nie!" sagte schon James Bond.
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Baulärm - Baumaschinen: "... nicht lauter als die Müllabfuhr." ".. Wochenende und Mittagspause wird eingehalten."
Die Müllabfuhr fährt tagtäglich bei jedem/r Bürger:in vor Wohnung oder Haus im 15 Minuten vorbei und rüttelt ihn wach. Nur zur Erinnerung: Müllabfuhr ist lediglich eine Momentaufnahme und kein Dauerzustand.
Ist doch schon ein großer Fortschritt, wenn es total leise ist; nur 1mal wöchentlich der Müll bzw. die erwähnten Baumaschinen laufen und dann noch Wochenende sowie Mittagspause eingehalten werden! Es gibt nichts zu meckern, oder?
Eines wurde aber definitiv vergessen: Die Dauer-Emissionen durch Baumaschinen und Entsorgung von Bäumen, Steinen, Asphalt, Erde, Schremmmaterial, etc. (zB Staub, Erschütterungen, Vibrationen, Lärm, etc.)
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Firma Leube - Anbindung: "... Schwerverkehr ermöglichen müssen. Wir müssen dies in Planung mitnehmen, aber es ist derzeit keine Finanzierung gegeben."
Umstrittenes S-Link-Projekt-Bahn-Projekt in Salzburg geplant
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OE24 S-Link Dialogforum sowie Interview vom 3.7.2024 aus Hallein-Neualm von Mike Vogl, OE24
Sie möchten noch mehr erfahren?
Die Wahrheit ist ....
Das Geheimpapier - Die Studie
Verkehrspolitik und ihre "Geheimstudie" zeigt Chancen für O-Bus in Salzburg
Ein Schweizer Planungsbüro wurde beauftragt einen Verkehrsplan für den Zentralraum Salzburg zu legen. Diese fand - offenbar nicht gefallen, den ÖVP-geführte Ressorts in Stadt und Land erwarteten bzw. wünschten, so blockierten sie die Veröffentlichung.
Diese umfangreiche Arbeit mit mehr als 50 Seiten in ihrer wurde vom renommierten Züricher Planungsbüro "mrs-partner-ag" erstellt.
- Auftraggeber: die Verkehrsressorts von Stadt und Land Salzburg sowie der Verkehrsverbund.
- Erstellungsdatum: Juli 2022.
- Damaliger Ressortverantwortliche: Stefan Schnöll, Verkehrslandesrat und designierter Nachfolger von Landeshauptmann Wilfried Haslauer sowie Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler, beide ÖVP.
Diese moderaten Ansätze der Schweizer wie etappenweiser Ausbau des bestehenden Oberleitungsbussystems spiegelt aber das wider, das andere Bürgerinitiaten wie STOPP U-Bahn und wir immer ausführen.
"... Um das angestrebte Ziel eines 7,5-Minuten-Takts (derzeit arbeitet man an der Rückkehr vom 15-Minuten- auf den alten Zehn-Minuten-Takt) zu erreichen, sind in dem Konzept zusätzliche Busspuren und Dosierampeln vorgesehen, die die O-Busse bevorzugen. Das alles sei zu viel Beschränkung des Autos, befand die ÖVP." (so der STANDARD vom 1.7.2024)
Warum diese so lange im Verborgenen lag, kann man nur vermuten?
Fasziniernde Aussagen der Projektgesellschaft, ua am S-Link Dialogforum in Rif, 26.6.2024, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss
"Unzweifelhaft im Öffentlichen Interesse ...."
WIR: Öffentliches Interesse? Wer sind die (wahren) Auftraggeber? Und welche Interessen bzw. welche Ziele verfolgen sie wirklich?
Denn laut dem Geheimdossier zeigt sich ein anderes Bild, das hier wohl einiges im Argen ist. Denn laut Schiester heißt es hier wörtlich: ".... Und sollte der S-Link bei der für November geplanten Bürgerabstimmung durchfallen, müsse man ohnehin auf die Ideen der Schweizer zurückgreifen."
)s. https://www.derstandard.at/story/3000000226537/geheimstudie-zeigt-chancen-fuer-o-bus-in-salzburg)
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Finanzierung mit dem Bund - Rahmenvereinbarung
"Die Rahmenvereinbarung generell mit Bund inklusive Valorisierung vorliegend. Und alle 5 Jahre (pro Abschnitt) wird vorausvalorisiert."
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EU - Co2-Bilanz: "... andernfalls Strafzahlung an EU!"
WIR: Für den S-Link gibt es bis heute keine nachvollziehnbare CO₂-Bilanz für die Gesamtstrecke. Trotzdem wurde dem Projekt der VCÖ Mobilitätspreis verliehen, mit der Begründung, dass „den Salzburgerinnen und Salzburgern eine leistungsfähige Schnellbahnverbindung, die sie rasch und klimafreundlich aus dem Flach- und Tennengau direkt mitten ins Stadtzentrum bringt und die vollen Straßen entlastet, geboten wird“. Jede CO2-Amortisation kann nur wirksam werden, wenn genug Autofahrer:innen umsteigen: Laut UVP gibt S-Link die Verkehrsreduktion mit „grob geschätzten“ täglichen 40.000km Fahrzeugkilomtern an (Basis 7,5 Minuten Takt!). In Salzburg werden täglich ca. 4.200.000 km (4,2 Millionen) gefahren. Das entspricht einer Redution von nicht einmal 1%. Eine im Sinne der Klimakatastrophe notwendige rasche Reduktion des Autoverkehrs bzw. des CO₂ Ausstoßes wird daher nicht erreicht. (s. https://www.stopp-ubahn.at/co%e2%82%82-bilanz/)
SPÖ: Die Expertenmeinung des Grazer Verkehrsplaners Georg Kriebernegg zum Großprojekt "S-Link" ergab lediglich rund 4-5 Prozent. Das bedeutet, dass Staubildungen nur in geringem Maß reduziert werden könnten (s. https://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/c-lokales/s-link-verbessert-verkehr-mit-begrenzter-entlastungswirkung_a6335633)
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Thema Verkehr: "... die Kapazitäten der S-Bahn sind erschöpft. Es sind keine mehr vorhanden." "... um ausreichende Kapazitäten zu schaffen."
Thema Züge: "... sind bereits bestellt!" (Greimeister)
Thema Doppelstock-Busse: " ... es wird nur 15% des öffentlichen Verkehrs erreicht. Pendlerverkehr 40%, Rest andere. Ein 3-4gleisiger Ausbau ist auch nicht mehr möglich."
Das Geheimdossier einer Schweizer mrs-partner-ag. Auftraggeber: die Verkehrsressorts von Stadt und Land Salzburg sowie der Verkehrsverbund. Erstellungsdatum: Juli 2022. Ressortverantwortlich damals: Stefan Schnöll, Verkehrslandesrat und designierter Nachfolger von Landeshauptmann Wilfried Haslauer sowie Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler – beide ÖVP. Es lautet wie folgt ".... Im Gegenteil: Sie schlagen einen etappenweisen Ausbau des bestehenden Oberleitungsbussystems vor. Um das angestrebte Ziel eines 7,5-Minuten-Takts (derzeit arbeitet man an der Rückkehr vom 15-Minuten- auf den alten Zehn-Minuten-Takt) zu erreichen, sind in dem Konzept zusätzliche Busspuren und Dosierampeln vorgesehen, die die O-Busse bevorzugen." bestätigt damit eindeutig, was wir alle schon bereits von Anfang erklärt haben: es genügt ausgearbeitetes Konzept zu einem Bruchteil der derzeit unkalkulierbaren Kosten!
Die Geheimstudie widerlegt ALLES: "...
Der ÖV-Anteil in der Stadt Salzburg sei zwischen 2004 und 2014 auf 14,6 Prozent gesunken. In vergleichbaren Städten habe der öffentliche Verkehr einen Anteil von 20 bis 30 Prozent: Innsbruck 22 Prozent, Linz 21 Prozent, Graz 20 Prozent, in Bern gar 32 Prozent."
"... Liest man die von ihnen analysierten Pendlerströme genau, ergibt sich, dass wesentliche Hauptrouten – etwa jene Richtung Salzkammergut mit etwa 15.000 Pendlern und Penderlinnen pro Tag – vom S-Link überhaupt nicht profitieren würden." (https://www.derstandard.at/story/3000000226537/geheimstudie-zeigt-chancen-fuer-o-bus-in-salzburg)
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WIR: Die Kapazitäten sind dann erschöpft, wenn bisher keine anderen adäquten Möglichkeiten auch nur ansatzweise in Erwägung bzw. versucht worden sind, einer näheren Betrachtung zu unterziehen.
Wenn wir aus Kostengründen, Naturschutz und Schnelligkeit von anderen lernen würden, hätten wir diese aktuelle Situation nicht. Namhafte und größere Städte in Europa (Saarbrücken, Straßburg, Heidelberg, Regensburg, Barcelona, Karlsruhe, Kassel, Dublin, Paris, Tours Orleans, Nantes usw.) beweisen genau das Gegenteil dessen, was S-Link uns als einziges Allheilmittel verkaufen will. Oberirdische Stadt- und Straßenbahnen sowie E-Busstrecken sind nicht nur viel billiger zu bauen und zu erhalten, sie sind auch schneller realisierbar, ökologischer und verkehrswirksamer.
s https://www.stopp-ubahn.at/von-anderen-lernen-best-practice/
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Emissionen: ".. Königsseeache ist lauter, wenn sie fließt!" Thema Lärmbelästigung: ".. ein Regionalbus ist lauter!" "Dezibel ... liegen uns leider noch nicht vor, obwohl wir sie angefragt haben!"
Thema Lärmschutzwände/-dämme: "... wenn notwendig oder gewünscht. Wir müssen entsprechend EmissionsschutzG die Notwendigkeit nachweisen. Wo bringt es etwas? Das ist die Frage. Dem Gesetz entsprechend geht es um die günstigste Trasse. Eine Art Brief ans Christkind." (Knittel)
"Lärm hat etwas mit Geschwindigkeit zu tun." (Greimeister)
Thema Vibrationen: "... sind nicht gegeben. Wie ein LKW."
Thema rumpelnder Zug: "Kein Zug, der hier durchfährt, rumpelt." "Es fährt kein rumpelnder Zug. Ein Regionalbus ist lauter!" "... ein LKW ist lauter als geplante Züge!"
WIR: Denn es ist nicht nur allseits bekannt und wissenschaftlich bewiesen, dass bei jeder Fahrt entsprechende Vibrationen, Lärmpegel in unbekannter Dezibel entstehen und Anrainer:innen nicht mehr zur Ruhe kommen. Weder tags noch nachts!
Die Frage, die sich hier sicherlich stellt, für wie dumm wird der Bürger/die Bürgerin tatsächlich gehalten, dass derartige "relevante" Aussagen nicht nachgeprüft bzw. verifiziert werden. Es sollte auch im Sinne der Auftraggeber (Projektgesellschaft) sein, ihre Zahlen, Studien und Gutachten - jedem Bürger, jeder Bürgerin - unaufgefordert vorzulegen. Trotz mehrfacher Anfragen der Bürgerinitiative "Stopp U-Bahn" werden diese nicht ausgehändigt oder auf die eigene Website gestellt? Warum? Will man hier keine Einsicht gewähren, da manches sich nicht so darstellt, wie es in der Öffentlichkeit kolportiert wird? Diese Frage muss sich die Projektgesellschaft gefallen lassen.
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Fahrzeiten: "... damit Menschen noch nach Hause kommen. ...von 5.00 bis 24.00h, nicht durchgehend."
WIR: Also wieder keine zeitlich durchgehenden Angebote für Jung und Alt nach Theater, Festspielbesuch, Samstag - Partytime, etc.? Wo ist dann die Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation?
Wir verweisen hier aber auch - explizit - auf nachfolgende Punkte wie ua die Anbindung des Bindergleises in Neualm. Denn dieses muss doch jetzt im Rahmen der Eisenbahnkonzession für den Güterschwerverkehr technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, obwohl die Firma Leube - jetzt - offenbar keinen Ausbau mehr in Erwägung zieht?
Dies wird nicht nur von uns, sondern sogar von anderen involvierten großen Unternehmen selbst erwähnt (Stefan Knittel am 26.6.2024 in Rif: "derzeit nicht geplant" bzw. "Ich erwarte nicht ..." )
Was heißt das im Endeffekt? In diesem Moment ist es zwar nicht, aber 1 Monat nach der Bürgerbefragung geplant, oder? Oder ist dies nur seine persönliche Meinung, die aber nicht der Intension anderer final entspricht?
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Königsseeache: "... Unterführung ist hier zu gefährlich!"
WIR: Die Königsseeache ist mit einer Größe von 18ha Teil des sogenannten "Auenlandes" bzw. Auenlandinventars (s. https://naturschutzbund.at/files/projekte_aktionen/lebensaderau/AuenlandBroschuere23.pdf)
s. Website Punkt Naturjuwele
Wörtlich heißt es in der Broschüre: "... Auen als Hotspots der Biodiversität und als wichtige Habitate auch für den Hochwasserschutz mehr in den Mittelpunkt zu rücken, dann haben wir gemeinsam einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität, zur Herstellung des guten Zustands unserer Gewässer sowie zur Verringerung des Hochwasserrisikos geleistet."
Und dieses wollen wir nun durch ein neuerliches Mega-Projekt für immer beeinträchtigen und durch einen jahrelangen Bau sowie daraus resultierenden Emissionen beschmutzen, sodass die dort lebenden Tierarten zum Abwandern bzw. Sterben verurteilt werden? Wieso wird hier der Naturschutz so sträflich behandelt?
Dies sind nie wieder kehrende Bereiche, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen, aber sicherlich nicht zur Ausbeutung durch Mega-Projekte der Politik sowie Wirtschaftsunternehmen.
Zu bedenken ist weiters, dass auch der Anschluss der Firma Leube hier ebenso auf diese schützenwerten Bereich Einfluss nehmen wird, da hier auch noch bekannte Wasserschutzgebiete betroffen sind.
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Naturschutz & FRUCHTBARES ACKERLAND: ".. Renaturierung wird eingehalten! Wir haben Vorgaben aus Brüssel!" ".. nachdem schon in den 1950er Jahren die Königsseeache entsprechend adaptiert wurde, Schotterbänke sich bildeten, werden auch selbstverständlich alle Vorgaben aus Brüssel für die notwendige Renaturierung eingehalten!" ( so die Projektgesellschaft)
WIR: Nur bei näherer Betrachtung betreffend Einhaltung von geltenden Gesetzen sowie Vorgaben stellt sich für einen Außenstehenden, die Frage, wie kann es dann sein, dass Österreich in seiner Gesamtheit das Thema "FLÄCHENFRASS-VERMEIDUNG" vollkommen verfehlt? Wieso werden dann weiterhin in einem unglaublichen Ausmaß weiterhin unberührte Wiesen-, Ackerflächen und sogar schützenswerte bzw. geschützte Bereiche tangiert und nachhaltig zerstört? Denn jeder Eingriff hinterlässt Spuren.
Kritik und signifikante Hinweise von unseren Nachbarn, dass Österreich mit seinem gesetzten Schritten zu wenig umsetzt?
Auszug aus nachfolgendem Artikel des "Bayrischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts":
*".... Zahlen sind für Österreichs Regierung ernüchternd.
* 110.000 Hektar am Flächensparziel vorbei. Oder die Fläche von neun Landeshaupt-städten verbraten. 12,1 Hektar pro Tag und somit fast fünfmal mehr als die versprochene Maximalgrenze von 2,5 Hektar.
* Mit dieser Entwicklung heize Österreich die Klimakrise und das Artensterben weiter an. Österreich müsse endlich gegensteuern, fordert Simons.
* Regierungsziel von 2,5 ha pro Tag Flächenverbrauch -…. Zugleich hat Österreich von 1999 bis 2020 über 72 000 Hektar an fruchtbaren Ackerflächen verloren. Deren Fläche hat in den letzten zehn Jahren um insgesamt rund 378
Quadratkilometer oder 37.800 Hektar zugenommen.
* Doppeltes Risiko: eigenständige Lebensmittelversorgung - Krisenschutz und langfristige Sicherheit des Landes bei Extremwetter-Ereignissen, die mit der Klimakrise tendenziell häufiger und stärker werden, massist gefährdet.
* Starke Zersiedelung . … seit 1975 verfünffacht. … verstärkt dies den Verkehr und die Zersiedelung. Gleichzeitig veröden damit immer mehr Ortszentren. (s. https://www.wochenblatt-dlv.de/regionen/oesterreich/flaechenfrass-oesterreich-regierung-verfehlt-flaechensparziele-massiv-577258)
zB sind auch hier im betroffenen Ackerland Enklaven von Biosphärenbereichen, die einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen und auch nicht exzessiv von den Landwirten genutzt werden können bzw. dürfen: wie Schnittzeitpunkte erst ab 15.7. im Jahr, usw.
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Pendlerverkehr: "alle, die wir nicht im Bus bzw. Zug sehen, fahren somit mit dem PKW. Und ein Zug schafft aber 650 Personen." (Greimeister)
WIR: Diese Logik ist faszinierend. Es soll auch Menschen geben, die mit Motorrad, E-Bike, E-Roller, zu Fuß oder gar zuhause sind, weil Homeoffice. Diese Unterstellung alle anderen, die nicht im Bus oder Bahn sitzen bzw. stehen, fahren mit dem PKW ist abstrus. Weiters gibt es Gleitzeit, Urlaubstage, Umschulungen, uvm..
Jeder Mensch mit Hausverstand (so der Tenor von Herrn Greimeister) stellt fest, dass keine bis wenige Fahrgäste sich in fahrenden Bussen bzw. Zügen befinden, außer zu Stoßzeiten. Dies aber 24/7.
Vorgeschlagene Lösungen sowie kostengünstige Alternativen , zB weitere Zuggarnituren bzw. Waggone anhängen, Doppeldeckerbusse und -züge einsetzen, wird mit Hinblick auf das Allheilmittel S-Link verneint bzw. negiert. Es wird nicht in Erwägung gezogen! Hierzu s. Geheimstudie.
Andere europäische Städte haben erfolgreich beweisen, dass es möglich ist, die Städte vom Stau zu befreien und sich mit sinnvoll geplanten Verkehrskonzepten nachhaltiges und schnelles Vorankommen verbinden lassen. Nur diese um ein zig-faches größer als unsere Landeshauptstadt! E-Busstrecken sind nicht nur viel billiger zu erweitern bzw. einfacher zu ergänzen und zu erhalten, sie sind somit auch schneller realisierbar, ökologischer und verkehrswirksamer. Das Haltestellennetz ist für Fahrgäste dichter, man kann zu ebener Erde schneller und bequemer umsteigen.
Laut Geheimdossier (s. nachfolgende Züricher Studie ".... Liest man die von ihnen analysierten Pendlerströme genau, ergibt sich, dass wesentliche Hauptrouten – etwa jene Richtung Salzkammergut mit etwa 15.000 Pendlern und Penderlinnen pro Tag – vom S-Link überhaupt nicht profitieren würden."). D. h. aber auch, dass die vorgeschlagene Tangente des S-Links von Nord-Süd gar nicht essentiell sowie sinnvoll ist, sondern viel mehr der von uns bereits immer wieder erwähnte Bereich Wals - Seengebiet - Salzkammergut, welche aber nicht als Brennpunkte der Projektgesellschaft erkannt sind, d. h. vorrangig behandelt werden.
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Firma Leube - Bindergleis, Neualm: "... prinzipiell derzeit (!!) ist kein Schwerver-kehr nachts geplant. Bis 300.000 - 400.000t pro Jahr. Und das ist extrem wenig." "Das Interesse war mal da. Es schaut derzeit nicht danach aus!"
Ist Anschlussgleis Firma Leube ein Lärmthema und ein Schwertransport auf Schiene? "Ich erwarte derzeit nicht, dass das Gleis kommt. Es ist ein Zug für 22t, ist kein riesiger Zug und durch Unterschotterung entsteht auch kein Lärm!"
Thema Bindergleis, Neualm: "Anbindung an das Bindergleis ... Bindergleis ist mitzunehmen, damit ÖBB nicht durch Neualm und 7 Eisenbahnkreuzungen fahren muss!"
"Das Bindergleis ist auf den Stand der Technik zu bringen. Es ist aber keine Güterverkehrsstrecke, sondern als Bahnbegleitweg ... Die vorliegende Konzession ist auch für Güterverkehr vorgesehen!"
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Bahnhof Hallein: "... es geht um Umsteigemöglichkeit. 4000 Personen täglich, die am Bahnhof Hallein umsteigen!"
WIR: Diese Aussage darf und muss hinterfragt werden, denn bei näherer Betrachtung des aktuellen Verkehrsgeschehens fahren 90% nicht einmal zu 1/3 gefüllt mit Fahrgästen, egal ob Bahn oder Bus. 4000 Menschen zu motivieren liebgewonnene fahrbare Untersätze gegen ÖV (Öffentlichen Verkehr) einzutauschen, müssen anders präsentiert und vermarktet werden. Denn das gezeigte Streckennetz sowie wenigen Haltestellen verändern am aktuellen Geschehen nichts.
Unsere Quellen
Milliardengrab S-Link: Ein Verkehrsprojekt bringt alle anderen Infrastrukturprojekte zum Erliegen
29.06.2023
S-Link verbessert Verkehr mit begrenzter Entlastungswirkung
SPÖ holt Expertenmeinung ein (Grazer Verkehrsexperte Kriberngg)
Gute Beispiele - Von anderen lernen (www.stopp-ubahn.at)
Studie des Züricher Planungsbüro "mrs-partner-ag." vom Juli 2022
"Das Geheimpapier zeigt Chancen für O-Bus"
Rahmenvereinbarung über die Planung und Errichtung von neuen Infrastrukturmaßnahmen für den öffentlichen Verkehr im Zentralraum Salzburg
(Rahmenvereinbarung 2020 zwischen Bund - Stadt und Land Salzburg (ÖVP)